Bilanz der Versammlung der Eintracht Braunschweig Fanszene in Hannover
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Im Vorfeld des Niedersachsenderbys am Sonntag, 09.03.2025, um 13.30 Uhr, kündigte die Fanszene von Eintracht Braunschweig an, am Donnerstag, 27.02.2025, eine Demonstration gegen die Reduzierung des Gästekontingents in Hannover zu machen. Die Bundespolizeiinspektion in Hannover war deshalb am Donnerstag mit Einsatzkräften unterwegs, um die sichere An- und Abreise der Versammlungsteilnehmer mit dem Zug zu überwachen.
Insgesamt reisten rund 500 Braunschweiger Fans mit der Westfalenbahn über Braunschweig nach Hannover. Die Anreisephase verlief ruhig und ohne Vorkommnisse. Auch die Rückreise verlief ruhig und störungsfrei.
„Auf den bahnseitigen Reisewegen kam es auf dem Zuständigkeitsgebiet der Bundespolizei zu keinen Vorkommnissen. Die Zusammenarbeit zwischen der Bundes- und Landespolizei verlief Hand in Hand, um die Sicherheit der Reisenden und eine friedliche Demonstration zu gewährleisten“, so Polizeidirektor Martin Kröger, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion in Hannover.
Umzug in Hannover
Auch die Polizeidirektion der Landespolizei in Hannover bewertet den Ablauf der Demonstration positiv. Die rund 500 Teilnehmer bewegten sich unter dem Motto „Gegen Gästefaneinschränkungen – Fankultur Unverhandelbar!“ nach ihrer Ankunft in der Landeshauptstadt in einem Aufzug auf einer vorher festgelegten Route durch die Innenstadt. Der Aufzug durch Hannover wurde aufgrund des von Rivalität geprägten Verhältnisses zur Hannover-96-Fanszene von einem größeren Polizeiaufgebot begleitet. Die Versammlung blieb aber bis zum Ende friedlich.
Die Versammlung startete nach Ankunft aus Braunschweig um 17 Uhr am Ernst-August-Platz und führte nach einer kurzen Auftaktkundgebung zu den beiden Liegenschaften des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport am Schiffgraben sowie an der Lavesallee. An beiden Orten fanden Zwischenkundgebungen statt. Anschließend zogen die Teilnehmer über die Goethestraße und die Kurt-Schumacher-Straße zurück zum Ernst-August-Platz. Dort wurde die Versammlung durch die Leitung um 18.45 Uhr für beendet erklärt und die Rückreise unter erneuter Begleitung der Bundespolizei erfolgte.
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